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Am Hof des Planeten Doppelkopf herrscht große Aufregung: Prinz Sternschnuppe hat eine rosa Zunge – und, mehr noch, das gefällt ihm sogar! Seine Königseltern verordnen ihm strikten Unterricht im Fach „Hellblau“, denn auf Doppelkopf haben Jungs nun mal hellblaue Zungen, das war schließlich schon immer so! Als nun aber ein gefährlicher Drache droht, den Planeten zum Frühstück zu verspeisen, sieht Prinz Sternschnuppe die Gelegenheit, dem lästigen Unterricht zu entkommen. Er ist gewitzt genug, dem Drachen einen Handel vorzuschlagen: Gegen eine rosa Beere aus dem verbotenen Garten würde der Drache den Planeten nämlich verschonen. Sternschnuppe bricht sofort auf und trifft auf seiner Reise eine Prinzessin, die viel lieber ein Junge wäre. Die Kinder machen sich gemeinsam auf den Weg zum verbotenen Garten. Er liegt in einem Teich unter Wasser und so müssen sie erst die gute Fee finden, die sie in Fischmenschen verwandelt. Im verbotenen Garten pflücken sie die letzten fünf rosa Beeren: Eine für den Drachen und vier für die Eltern der Kinder. Man muss aber leider sagen, dass der Drache seine Beerenlektion sehr viel schneller lernt als die etwas starrsinnigen Eltern der Kinder. Am Ende findet immerhin aber selbst Sternschnuppes Vater wieder zu seinen Kinderträumen zurück und erkennt, dass man auch mit einer schmucken Haarspange ein sehr würdevoller König sein kann!

Die Kritik zur UA von “Prinz Sternschnuppe”:
“Lisa Sommerfeldt hat ein Entwicklungsmärchen über Mut und Traurigkeit, Rebellion und Neugier geschrieben.” (Monika Willer, WAZ, 01.03.2015)
Mit der Cabrio-Rakete ins Weltall

  • UA am 1.3.2015, Theater Hagen, Regie: Miriam Michel, Dramaturgie: Kristina Günther-Vieweg
  • 6 +
  • für zwei Schauspieler und einen Puppenspieler oder für fünf Schauspieler

Trailer Prinz Sternschnuppe
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