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Jakob und Anna sind verliebt. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so richtig. Sogar noch verliebter als Annas Eltern, die sind nämlich getrennt. Und auch viel verliebter als Jakobs Eltern, die sind nämlich nur Lebensabschnittsgefährten. Und weil Jakob und Anna so verliebt sind, wollen sie heiraten. Jakob auch, damit er nie wieder allein in seinem Bett schlafen muss – denn wer weiß, ob nicht eine Hexe nachts die Zimmertüre zuzaubert. Nur ist heiraten in Deutschland für Kinder leider verboten. Deshalb müssen sie nach Afrika reisen. Paul baut ihnen eine Rakete, aber Anna will lieber mit dem Zug zum Flughafen fahren. Sie gehen zum Bahnhof. Dort treffen sie ein Mädchen, das sich versteckt. Sie soll in Afrika heiraten, und zwar einen Mann, den sie nicht kennt. Doch das will sie nicht, sie will lieber hier bleiben. Jetzt muss eine Lösung für das afrikanische Mädchen und für Jakobs Ängste gefunden werden.

Die zwei Schauspieler spielen die beiden Hauptfiguren und nebenbei noch mehrere Nebenfiguren wie das afrikanische Mädchen, Passanten, afrikanische Tiere und Polizisten. Während sie in andere Rollen schlüpfen, ersetzen sie sich mit einer Anna- und einer Jakob-Puppe.

Ein zauberhaftes, poetisches Kindertheater inspiriert von der wahren Geschichte zweier kleiner Kinder, die sich auf den Weg nach Afrika machten, aber am Bahnhof von der Polizei aufgegabelt wurden.

„Hier wie dort kommen zusammen, bedingen sich, spiegeln sich gegenseitig: Wirklichkeit und Traum, eingebildete Ängste und reale Bedrohungen, familiärer Druck und die Suche nach Entlastung, Alltägliches und Mythisches. Konstellationen voller Reibungen, spannend, witzig, berührend. “ Thomas Wirth in der FLZ

  • 5 +
  • Theaterstück für zwei SchauspielerInnen (PuppenspielerInnen) in wechselnden Rollen
  • Auftragswerk für das Theater Ansbach. UA dort am 27.3.2011.

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